Die VielPfalz-Kunstedition

Neu in der VielPfalz-Kunstedition: die 3D-Grafiken „The love in your eyes“ und „Let’s party“ von James Rizzi. Genuss für das Auge des Betrachters bieten zudem viele weitere Kunstwerke, darunter Werke von Janosch, Xaver Mayer und Gerhard Hofmann.


Werke von James Rizzi

Farbenfroh optimistisch

Das quirlig-bunte Leben in der modernen Großstadt steht im Mittelpunkt der Arbeiten von James Rizzi. Weltweit berühmt wurde er durch seine farbenfrohen und detailreichen 3D-Grafiken und die typischen Wimmelbilder. Seine zwei Werke „The love in your eyes“ und „Let’s party“, die es ab sofort in der VielPfalz-Kunstedition gibt, passen ganz besonders gut zum Pfälzer Lebensgefühl. Denn Optimismus, etwa durch den Charme der Liebe oder das gemeinsame Feiern beflügelt, kennzeichnen Rizzis Arbeiten.

Beide Werke sind posthume Drucke. Sie stammen, wie viele andere, aus dem künstlerischen Nachlass von Rizzi, der 2011 verstarb. Unter Aufsicht des James Rizzi Studios werden sie nach und nach in limitierter Auflage veröffentlicht.

Rizzi wurde als Sohn einer irischen Mutter und eines italienischen Vaters 1950 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Er absolvierte ein Kunststudium an der Universität in Gainsville im US-Bundesstaat Florida. Nach dem Abschluss im Jahr 1974 eröffnete er im selben Jahr eine Studiogalerie in New York. Anfang der 1970er-Jahre entstand auch seine Idee der 3D-Grafiken, die sich kombiniert mit seinem unverwechselbaren Stil als genial entpuppte.

 

James Rizzi (1950-2011). Foto: Michael Kless

Neben Gemälden und Druckgrafiken entwarf Rizzi unter anderem auch Briefmarken und Porzellandekor. Er gestaltete die Außenhaut einer Boing 757 und in Heilbronn sind drei Stadtbahnwagen mit Rizzi-Bildern ausgestattet. In Braunschweig steht das Happy-Rizzi-Haus, das 2001 eingeweiht wurde. Der Künstler wurde 1996 zum offiziellen Künstler der Olympischen Sommerspiele in Atlanta (USA), genauso wie 1998 bei den Olympischen Winterspielen in Nagano (Japan).

Rizzis Werke werden nach wie vor in großen Ausstellungen gezeigt, in der Pfalz zuletzt im vergangenen Sommer in der Neustadter Villa Böhm. Zusammengestellt wurde die Ausstellung vom Künstler Gerhard Hofmann, der die Rizzi-Editionen auch in seinem Atelier in Neustadt anbietet. [dot]

THE LOVE IN YOUR EYES

Technik: 3D-Konstruktion

Erscheinungsjahr: 2022

Auflage: 350 + 50 AP + 4 PP drucksigniert

Größe Motiv: 5 x 7,6 cm

Größe gerahmtes Bild: 20 x 24 cm

Preis: 400 Euro, für Premium-Abonnenten 385 Euro

 

LET'S PARTY

Technik: 3D-Konstruktion

Erscheinungsjahr: 2019

Auflage: 350 + 50 AP + 4 PP drucksigniert

Größe Motiv: 6 x 6 cm

Größe gerahmtes Bild: 24 x 20 cm

Preis: 400 Euro, für Premium-Abonnenten 385 Euro

 

 

„Das Hambach-Gefühl“ von Christiane Maether und Gerhard Hofmann

Drei Blicke machen das „Hambach-Gefühl“ aus: der von innen, der von außen und der von weitem. So beschreibt es die Neustadter Autorin und Sprachwissenschaftlerin Dr. Katharina Dück. Ihr Text erläutert die Gedanken hinter und zu den vier Farbradierungen der neuen Kunstmappe „Das Hambach-Gefühl“.

Die auf 50 Exemplare limitierte Serie umfasst je zwei Werke – jeweils ein Hoch- und Querformat – der Neustadter Künstler Professorin Christiane Maether und Gerhard Hofmann. Die Farbradierungen sind, in einer römisch nummerierten Auflage mit je 20 Exemplaren, auch als Einzelblatt erhältlich.

Anlass für die Veröffentlichung ist der 190. Jahrestag des Hambacher Festes von 1832, das die Stadt Neustadt an der Weinstraße mit einem „Fest der Demokratie“ feiert.

Sowohl Maether als auch Hofmann haben eine enge Beziehung zur Pfalz, zu Neustadt und zum Hambacher Schloss. So hat Maether, die 1941 in Berlin geboren wurde und 1975 nach Neustadt kam, bereits zum 175. Geburtstag des Demokratie-Festes die Plastik „Hambacher Vorbotin“ geschaffen, die am Saalbau ihren festen Platz gefunden hat. Mit ihrer Familie wohnt die Künstlerin mitten in Hambach, einem Stadtteil Neustadts.

So schaut sie jeden Tag aufs Schloss und lebt und arbeitet sozusagen mit der Geschichte. Ihre Radierungen sind inspiriert von einem historischen Kettenkarussell, das fest zur Hambacher Jakobuskerwe gehört. Hier fliegen für Maether „die Kinder der Freiheit an meinem Fenster vorbei“. Sprachwissenschaftlerin Dück fragt dazu im Begleittext der Mappe: „Spüren sie den Wind, während sie Träume leben und Freiheit fühlen?"

Die Pfalz als Thema macht zwar nur einen Bruchteil der Arbeit von Gerhard Hofmann aus, doch sie ist dem 1960 in Worms geborenen Künstler eine Herzensangelegenheit. Sein Schwerpunkt beim Blick auf die Pfalz liegt bei Städteansichten und Panorama-Darstellungen. „Aus der Ruine wird ein Symbol auferstehen: die Wiege der deutschen Demokratie. Freiflug für alle“, schreibt Dück zu seinen Radierungen in der Mappe. Diese zielt auf alle ab, die „hinauf zum Schloss“ gehen und von dort den Blick hinunter aufs Pfälzer Land genießen. [dot]

Kunstmappe „Das Hambach-Gefühl“

Die Kunstwerke: „Hinauf zum Schloss“ von Gerhard Hofmann, „Gelebte Träume – gefühlte Freiheit“ von Christiane Maether, „Freiflug“ von Gerhard Hofmann und „come fly with me“ von Christiane Maether

Bildformat: Alle vier Original-Farbradierungen haben eine Bildgröße von 21,5 x 30 Zentimeter (Papierformat 40 x 50 Zentimeter).

Auflage: Die Mappe ist auf 50 Exemplare limitiert.

Preis ohne Rahmen: 960 Euro, für Premium-Abonnenten 920 Euro

Preis mit vier Rahmen (silberfarbene Aluleiste, inkl. Passepartout): 1200 Euro, für Premium-Abonnenten 1140 Euro

Alle Kunstwerke als Einzelblatt gibt es ebenfalls im VielPfalz-Shop.

 

„Pfälzer Trio“ von Heidrun Oeschger

Die immer weiter um sich greifende Zerstörung der Natur beschäftigt die Neustadter Künstlerin Heidrun Oeschger. Idylle und Romantik nutzt sie deshalb als Mittel der Überspitzung, um mit ihren Werken darauf hinzuweisen. „Ich will aber bewusst nicht die Zerstörung zeigen, sondern die kleinen Paradiese, die immer wichtiger werden“, betont Oeschger. Für die VielPfalz-Kunstedition hat sie deshalb ein farbenfrohes „Pfälzer Trio“ realisiert.

Die Farbradierung, die Oeschger handkoloriert, zeigt ein Blaukehlchen, einen Feldsperling und ein Braunkehlchen. Diese sind – jeder Vogel für sich – genauso typisch für die Pfalz wie die Reblandschaft. „Die Pfälzer Vögel würden aber nie so in einem Weinberg zusammensitzen“, beschreibt Oeschger ihre paradiesische Idee. Das Beobachten der Natur habe in der Kunst eine lange Tradition, die durch die Fotografie eine Vereinfachung in der Dokumentation erfahren habe. In ihren künstlerischen Werken „verändere ich jedoch immer den Zusammenhang“.

Schwerpunkte der Arbeit von Oeschger sind Acrylmalerei und Grafik. Die Radierung „Pfälzer Trio“ wird allerdings mit Aquarellfarben koloriert. Oeschger, 1954 geboren, ist in Mainz-Kostheim aufgewachsen. Sie studierte Kunsterziehung und Kunstgeschichte in Mainz. Von 1984 bis 2018 unterrichtete sie als Kunsterzieherin am Leibniz-Gymnasium in Neustadt. Seit 1990 arbeitet sie wieder als Künstlerin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand zunächst Landschaftsmalerei, dann Stillleben und danach beides in Kombination. Seit 2019 sind Vögel im Fokus. Es ist und bleibt die Natur, die die Künstlerin beschäftigt. [dot]

„Pfälzer Trio“

Original-Farbradierung limitiert (50 Exemplare) und von der Künstlerin handsigniert; Papier 40 x 50 cm, Darstellung 20 x 30 cm.

Preis ohne Rahmen: 220 Euro, für Premium-Abonnenten 205 Euro.

Preis mit Rahmen (silbergraue Alu-Leiste in der Größe 40 x 50 cm): 270 Euro, für Premium-Abonnenten 255 Euro.

„Hinauf, hinauf zum Schloss“ von Janosch

(Foto: © Janosch film & medien AG)

„Hinauf, hinauf zum Schloss!“ heißt die Original-Farbradierung von Janosch, die sich an den berühmten Hambacher-Fest-Druck von 1832 anlehnt. Nur, dass es hier Tiger, Bär und Tigerente sind, die hinauf zum Schloss ziehen.

Seit Anfang der 1980er-Jahre stellt dieses Trio Janoschs wichtigste Figuren dar. Der 1931 in Hindenburg (Oberschlesien) als Horst Eckert geborene Künstler gilt als einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und -illustratoren unserer Zeit. Janosch, der heute auf der Insel Teneriffa lebt, wurde durch über 150 Bücher, zahlreiche Illustrationen und Filme bekannt. Seine Werke, zu denen auch immer Zeichnungen, Gemälde und Druckgrafiken entstanden, sind in 30 Sprachen erschienen.

(Foto: © Janosch film & medien AG)

Nach einem Aufenthalt in Paris zog Janosch 1953 nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste studierte. Sein Kunststudium musste er jedoch wegen „mangelnder Begabung“ nach einigen Probesemestern abbrechen. Danach arbeitete er als freischaffender Künstler. 1956 begann seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein Freund riet ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen. Und sein Verleger Georg Lentz empfahl ihm, sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erschien dann der erste Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“. [dot]

„Hinauf, hinauf zum Schloss!“

Original-Farbradierung limitiert (199 Exemplare) und vom Künstler handsigniert; Papier 30 x 40 cm, Darstellung 15 x 20 cm.

Preis ohne Rahmen: 340 Euro, für Premium-Abonnenten 325 Euro.

Preis mit Rahmen (silbergraue Alu-Leiste in der Größe 40 x 50 cm): 385 Euro, für Premium-Abonnenten 370 Euro.

„Pfalz-Botschafter" von Armin Hott

Sie sind beide Pfalzbotschafter und gehören untrennbar zusammen: der Rabe und Armin Hott. Der Vogel ziert in unzähligen Varianten rund drei Viertel der mehr als 2000 Radierungen, die der freischaffende Künstler in fast 40 Jahren entstehen ließ. Für die VielPfalz-Kunstedition hat Hott ein Werk aus dem Jahr 2018 ausgewählt, das ganz wunderbar zum Genießer-Magazin passt: den Raben als „Pfalz-Botschafter“. Die handkolorierte Radierung ist in einer nummerierten Auflage von 150 Exemplaren bei uns erhältlich.

Fröhlich – mit Wein als Lebenselixier im Glas – grüßt der gefiederte „Pfalz-Botschafter“, der für Schlauheit, Schönheit und Lebensfreude steht, überdimensional aus einer Landschaft heraus. Die Haardt, das Weintor, der Dom, der Trifels oder das Hambacher Schloss lassen keinen Zweifel daran, dass es um die Pfalz geht. „Die Raben sind auf mich gekommen“, beschreibt der Künstler seinen Protagonisten mit einem Schmunzeln.

Hott, 1960 in Landau in der Pfalz geboren, lebt seit 1982 in Kandel (Landkreis Germersheim). Dort betreibt er Atelier, Galerie und Druckwerkstatt. Arbeitsschwerpunkte des Künstlers sind neben handkolorierten Radierungen Aquarell- und Acrylmalerei, kolorierte Tuschzeichnungen sowie Buchillustrationen.

Preis ohne Rahmen: 170 Euro (für Premium-Abonnenten 155 Euro).

Preis mit Rahmen (Vollholzprofil, schwarz lackiert mit Goldlinie): 230 Euro (für Premium-Abonnenten 215 Euro)

„ 's Lääwe is schää" von Xaver Mayer

Gerade jetzt gilt es positive Zeichen zu setzen. Dies macht Xaver Mayer mit seiner im März 2020 entstandenen Farbradierung „ ‘s Lääwe is schää ...“. Mit einem Glas Wein in der Hand lässt Xaver Mayers Wesen, das sich zwischen dem Diesseits und einem Niemandsland bewegt, fröhlich Herzen als Luftballons aufsteigen.

Der 1956 in Pirmasens geborene Mayer hat Kunsterziehung und Germanistik in Marburg und Landau studiert. Hier lebt er seit 1985 als freischaffender Künstler. Einzelausstellungen hatte er unter anderem in Berlin, Frankfurt und München, in Freiburg, Mainz und Saarbrücken sowie in Haguenau und Valencia. Mayers Arbeitsschwerpunkte sind Zeichnungen, Druckgrafiken, Malerei und Illustrationen. Seine Protagonisten, so beschreibt er den Entstehungsprozess, landen „über Kopf und Hand alle im Lack der Kupferplatte und genießen das Ätzbad sowie den Geruch von Terpentin. Danach machen sie sich, vorsichtig geschminkt mit Kupferdruckfarbe und Gaze, auf die entscheidende Fahrt durch die Radierpresse, um danach auf weichem Büttenpapier zufrieden vor sich hin zu trocknen“.

Die partiell handkolorierte Original-Farbradierung „‘s Lääwe is schää ...“ von drei Platten, entstanden im März 2020, in einer handsignierten und nummerierten Auflage von 50 Exemplaren hat ein Bildformat von 20 x 30 Zentimetern und ein Papierformat von 40 x 50 Zentimetern.

Preis ohne Rahmen: 270 Euro (für Premium-Abonnenten 250 Euro)

Preis mit Rahmen (Nielsen, gebürstete Aluleiste, silbergrau matt, inkl. Passepartout): 330 Euro (für Premium-Abonnenten 305 Euro)

„Traubenschnapper“ von Matthias Göhr

Mit seiner Malerei erschafft Matthias Göhr eine ganz eigene kleine Welt. Es sind in der Hauptsache Tier- und Menschenfiguren vor einem tiefdunklen Grund, die dort im Mittelpunkt stehen. Sie haben zauberhafte und geheimnisvolle Züge, die mit Melancholie gepaart sind. So auch beim im Jahr 2019 entstandenen „Traubenschnapper“.

Göhr erzählt mit seiner Malerei melancholisch-nachdenkliche Geschichten. Doppeldeutig und manchmal mit einem Bezug zu aktuellen Problemen. Seine Tiere und Menschen, so erklärt der 1968 in Landau geborene Künstler, seien quasi einem real gewordenen Märchen entsprungen. „Sie sind so gemeint, wie sie gemalt sind und sprechen gerade dadurch direkt zur Seele“, beschreibt Göhr sein Schaffen. Seit über 25 Jahren ist der Landauer als freischaffender Künstler aktiv.

Die Original-Farbradierung ist auf 75 Exemplare limitiert. Jedes ist handsigniert und nummeriert.
Bildformat 21 x 22 Zentimeter, Papierformat 40 x 40 Zentimeter.

Preis ohne Rahmen: 180 Euro (für Premium Abonnenten 160 Euro).

Preis mit Rahmen: 230 Euro (für Premium-Abonnenten 205 Euro).

„Pfalz-Panorama" von Gerhard Hofmann

Der Künstler Gerhard Hofmann, 1960 in Worms geboren, lebt in Neustadt an der Weinstraße, wo er auch sein Atelier betreibt. Die Pfalz macht als Thema nur einen Bruchteil seiner Arbeit aus. So hat er Grafikmappen zur „Zauberflöte“ oder „Cats“ aufgelegt. Ein weiterer Arbeitsbereich sind Buchillustrationen. Der Schwerpunkt mit Blick auf die Pfalz liegt bei Städteansichten und Panorama-Darstellungen. 

Die Farbradierung "Pfalz-Panorama" ist ein typisches Gerhard-Hofmann-Werk. In leuchtenden Farben spiegelt es die Vielfalt der Pfalz durch markante Gebäude wieder, die gleichzeitig die reichhaltige Historie und Kulturgeschichte repräsentieren.

Die Original-Farbradierung ist auf 90 Exemplare limitiert. Jedes ist handsigniert und ausschließlich über unseren Onlineshop  zu beziehen. Bildformat: 21,3 x 32,5 Zentimeter, Papierformat: 40 x 50 Zentimeter.

Preis ohne Rahmen: 160 Euro (für Premium-Abonnenten 140 Euro).

Preis mit Rahmen: 200 Euro (für Premium-Abonnenten 175 Euro).

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