Spielzeug heute und damals

Spielend die Welt erobern: Wie und mit was wir spielen, hat einen lebenslangen Einfluss auf unser soziales Verhalten, Denken und Handeln. In der VielPfalz-Ausgabe 6/2019 erklären Pfälzer Spielzeugsammeler und Kuratoren, was gutes Spielzeug ausmacht, das Generationen fasziniert.


Die Welt der Erwachsenen im Miniaturformat: Die Puppenküche von Bing war vor rund 100 Jahren ein originalgetreues Abbild der Küche, in der die Mutter gekocht hat. Foto: Uwe Groll
Die Welt der Erwachsenen im Miniaturformat: Die Puppenküche von Bing war vor rund 100 Jahren ein originalgetreues Abbild der Küche, in der die Mutter gekocht hat. Foto: Uwe Groll

Wenn Sie an Ihre Kindheit denken, was war Ihr liebstes Spielzeug? Eisenbahn oder Puppenhaus? Lego oder Playmobil? Gameboy oder Diddl-Maus?

Spielwaren, die Generationen – sei es thematisch oder die tatsächlichen Gegenstände – überdauern, haben alle etwas gemeinsam. Sie bilden in irgendeiner Form die Welt der Erwachsenen ab: Puppenhäuser und Eisenbahnen gegenständlich, Geschichten wie jene von Pippi Langstrumpf ideell.

Wir haben mit Manfred Mühlbeyer, Spielzeugsammler aus Freinsheim, Uwe Gröll, Betreiber des Spielzeugmuseums Pfalz in Freinsheim, und Cathérine Biasini, Kuratorin des Jungen Museums Pfalz in Speyer, über die Spielzeugentwicklung der vergangenen 100 Jahre gesprochen. Im Print-Magazin verraten sie, warum welche Spielwaren heute noch genauso angenommen werden wie damals.

Ihr Lieblingsspielzeug und seine Geschichte

Schicken Sie uns ein Foto von Ihrem Lieblingsspielzeug! Schreiben Sie uns gerne dazu, warum es für sie so wichtig ist.

Verlosung: Unter allen Einsendungen verlosen wir 3 VielPfalz-Abos und unter teilnehmenden Abonnenten 2 x 2er-Weinpakete.

Sendet einfach eine Mail mit Foto und Kurztext an info@vielpfalz.de oder postet das Foto mit dem Hashtag #lieblingsspielzeug auf Instagram oder Facebook. Mit etwas Glück entdecken Sie Ihr Spielzeug auch in der nächsten VielPfalz-Ausgabe.

Alle Teilnahmebedingungen stehen auf vielpfalz.de/agb.

Was macht gutes Spielzeug aus?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt bei der Auswahl von Spielsachen auf folgende Punkte zu achten:

1. Gutes Spielzeug lässt Raum zum Entdecken, Selbermachen und kreativ werden.

2. Gutes Spielzeug ist stabil und langlebig.

3. Gutes Spielzeug ist altersgemäß, sodass es das Kind weder über- noch unterfordert.

4. Gutes Spielzeug ist sicher. Prüfzeichen sind bei der Auswahl die erste Hilfe. Selbst immer wieder kontrollieren ist wichtig.

5. Weniger ist oft mehr. Übervolle Spielkisten verunsichern und überfordern das Kind und so manches verliert dadurch die Lust am Spielen.

6. Auch Alltagsgegenstände wie Töpfe, Kartons, Zeitschriften oder Wäscheklammern zum Spielen anbieten, um das Kind spielerisch am Alltag teilhabenzulassen.

7. Lassen Sie Ihr Kind mitreden. Manchmal weiß es doch am besten, was es glücklich macht oder angesagt ist – auch wenn der Herzenswunsch des Kindes weit weg von  jeder pädagogischen Sinnhaftigkeit oder Ästhetik ist.

Die neue VielPfalz-Ausgabe

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Fotos: Patrick Mühlbeyer/VielPfalz

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