Sonntagstour - Unbekannter Hochgenuss

Die Pfalz hat viele schöne Ecken für Besucher und Einheimische zu bieten. Unsere „Sonntagstouren“ liefern saisonale Ausflugsideen. Dieses Mal geht es auf den Kesselberg, den zweithöchsten Berg des Pfälzerwalds. Ein eher unbekannter, mythischer Ort, dem der Winter genau die richtige Stimmung verleiht.


Der Kesselberg ist mit fast 662 Metern der zweithöchste Berg des Pfälzerwalds. Der Gipfel ist nicht einfach zu finden, vielleicht weil er weiter im Wald und somit in zweiter Reihe vom Haardtrand liegt, und oben auch keine Hütte zur Einkehr ist. Dafür überrascht der Kesselberg mit geheimnisvollen Gletschermulden und manch gewagter Geschichtsüberlieferung. Die Rast in der Pfälzerwald-Hütte fehlt auf dieser Tour dennoch nicht und wer den Schlenker zum Schänzelturm mitnimmt, bekommt sogar noch ein klein wenig Ausblick obendrauf.

Start: Edenkobener Hütte am Hüttenbrunnen, Schänzelstraße 2, 67480 Edenkoben. Die Pfälzerwald-Hütte ist zugleich das Ziel der Rundwanderung. Die Tour ist neun Kilometer lang, kann jedoch abgekürzt werden, lässt man die Runde zum Schänzelturm weg. Das erste Zwischenziel ist der Kohlplatz, von dort nehmen wir den Anstieg über den Dr.-Sprater-Pfad hinauf zum Kesselberg. An der Konrad-Reges-Hütte müssen wir uns entscheiden, ob wir direkt in Richtung Hütteneinkehr abbiegen oder zusätzlich vorbei an alten Rittersteinen über den Steigerkopf, im Volksmund Schänzel genannt, wandern.

 

Sehenswert: Der Kesselberg ist der Höhepunkt dieser Sonntagstour. Der Gipfel liegt etwas versteckt, es ist ein eher langgezogener Kammbereich, auf dem die höchste Erhebung – je nach Betrachtung zwischen Gletschermulden, keltischen Opferschalen oder Kugelfelsen – eher untergeht. Doch gerade das winterliche Zwielicht lässt den Ort zu etwas Besonderem werden. Genau hinsehen sollte man auch bei den Rittersteinen, an denen man im Laufe der Sonntagstour immer mal wieder vorbeikommt.

Unterwegs einkehren: Diese Sonntagstour ist eher kurz gehalten und damit der kalten Jahreszeit angepasst. Für unterwegs braucht man daher höchstens etwas warmen Tee, die heiße Suppe gibt es dann am Ende der Wanderung in der Edenkobener Hütte, einer typischen Pfälzerwald-Hütte, geöffnet von 11 bis 17 Uhr. 

 

 

Nach der Wanderung genießen: Wer auch beim Essen die historische Komponente in Verbindung mit hohem Genuss sucht, dem sei das Gasthaus zum Winzer in Maikammer empfohlen. In einem Mitte des 18. Jahrhunderts errichteten Gebäude entdeckt man nicht nur architektonische Besonderheiten, sondern vor allem die Feinheiten der Pfälzer Küche mit mediterranen Einflüssen. Gasthaus zum Winzer, Tel. 06321 5410, Weinstraße Süd 8, 67487 Maikammer, gasthaus-zum-winzer.de, sonntags geöffnet von 11.30 bis 14.30 und von 17.30 bis 23 Uhr.

Info: pwv-edenkoben.de

 

 

 

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