Pälzer Keschde-Cremesupp’

Helmut Warth ist promovierter Maschinenbau-Ingenieur und lebt in Ludwigshafen. Aufgrund seiner familiären Wurzeln kochte er jahrelang eher bayerisch und schwäbisch. Bis zu dem Tag, an dem er seine Frau, eine gebürtige Ludwigshafenerin, kennenlernte. Mittlerweile liebt er die traditionelle Pfälzer Küche. Gemeinsam mit seiner Schwiegermutter arbeitet er derzeit an einem Kochbuch, das alle Pfälzer Lieblingsrezepte der Familie enthalten soll.


Zutaten (für sechs bis acht Personen): 500 g geschälte Kastanien, 1 l Gemüsebrühe, 2 bis 3 mittelgroße Zwiebeln, 300 ml Pfälzer Riesling (trocken), 2 EL Mehl, 200 bis 400 ml Sahne (je nach Geschmack).

Zubereitung: Die Kastanien mit einem scharfen Küchenmesser von ihrer äußeren harten Schale befreien. Dann für ein paar Minuten in einen Topf mit heißem Wasser legen, danach die Haut abziehen. Alternativ bereits vorgegarte und geschälte Kastanien verwenden.

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Anschließend in einem Suppentopf mit etwas Butterschmalz glasig anschwitzen, mit ein bis zwei Esslöffeln feinem Mehl bestäuben und zu einer Mehlschwitze verarbeiten. Mit dem Riesling ablöschen und unter leichtem Rühren abbinden. Die Gemüsebrühe hinzugeben und die Kastanien darin für circa 15 bis 20 Minuten weichkochen. Dann mit einem Stampfer zunächst in kleine Stücke zerdrücken, danach mit einem Pürierstab fein pürieren.

Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe einen kurzen Moment lang abkühlen lassen, dann unter Rühren die Sahne hinzugeben. Die Suppe sollte dann nochmals auf dem Herd auf Serviertemperatur gebracht werden, jedoch nicht mehr kochen. Zum Schluss eventuell noch mit etwas Salz abschmecken.

Dazu passen gebackener Frühstücksspeck und Weißbrot mit gesalzener Butter. Der trockene Riesling, der zum Ablöschen benutzt wurde, eignet sich auch wunderbar als Essensbegleiter.

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