Landfrauen-Küche April: Rhabarber-Frangipane Tarte

Engagement für die Region und ihre Menschen steht beim Landfrauenverband Pfalz traditionell im Mittelpunkt. Neben einem vielfältigen Bildungsangebot spielen dabei auch aktuelle Themen wie Dorfsterben oder die Gleichstellung von Frauen eine Rolle. Dennoch bleibt auch die Ernährung weiter ein Aufgabenschwerpunkt, Saisonalität und Regionalität stehen hierbei stets im Vordergrund. In unserer Rubrik Landfrauen-Küche stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit den Landfrauen saisonale und regionale Rezepte vor.


April-Rezept: Rhabarber-Frangipane Tarte

Zutaten

Belag

etwa 6 Stangen Rhabarber
150 ml (selbstgemachter) Himbeersirup
Pistazienstückchen

Tarte

250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Frangipane

65 g Zucker
65 g weiche Butter
1 großes Bio-Ei, oder 2 Eigelb mit etwas Eiweiß
100 g Mandeln, gemahlen 
3 EL Sahne
1Tl Vanilleextrakt
etwas Zitronenzesten
1 TL Mehl

Zubereitung

Belag

Den Rhabarber in lange Stücke schneiden, längs halbieren (breite Stangen zweimal teilen), in Sirup einlegen und zwei Stunden marinieren. Während die Tarte im Ofen ist, den marinierten Rhabarber für etwa 12 bis 15 Minuten in einer Auflaufform dazustellen, zwei Mal vorsichtig umrühren (er sollte unbedingt die Form behalten).

Tarte

Alle Zutaten nur so lange mit dem Knethaken bearbeiten, bis sie gut vermischt sind, Teig in Folie einschlagen und für mindestens eine Stunde, lieber länger, kühl stellen. Tortenform fetten und mit Mehl bestäuben. Den zimmertemperierten Teig auf einer bemehlten Fläche etwas größer als die Tarteform ausrollen, langsam in die Form legen, seitlich schön andrücken und den überschüssigen Teig seitlich abstreifen. Den Teig mit einer Gabel gleichmäßig einstechen und wieder in den Kühlschrank geben. Unterdessen den Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten belegt etwa zehn Minuten blindbacken. Dann herausnehmen und ohne Hülsenfrüchte noch einmal fünf Minuten backen.

Frangipanecreme

Den Zucker mit der weichen Butter und dem Ei schaumig schlagen und die Mandeln dazugeben. Erst Sahne, Vanille und Zitrone hinzugeben, zum Schluss das Mehl einrühren.

Fertigstellen

Die Frangipanecreme in den Tarteteig füllen und beides etwa 25 Minuten bei 170° backen, in den letzten 10 bis 15 Minuten mit Alufolie abdecken. Die Creme sollte möglichst hell, jedoch gestockt sein. Die Rhabarberstücke auf Küchenkrepp abtropfen lassen und die Tarte damit belegen. Anschließend mit Pistazienstückchen bestreuen.

Die Köchin

Anja Throm betreibt ein Gästehaus in Heuchelheim-Klingen und freut sich, ihre Leidenschaft für die Pfalz an ihre Gäste weitergeben zu dürfen. Sie ist 2. Ortsvorsitzende der LandFrauen Heuchelheim und 2. Kreisvorsitzende der LandFrauen Südpfalz.

Fotos (3): Anja Throm

Der besondere Tipp: Zusatzrezept für Himbeer-Rharbarber-Sirup

Ein ergänzender Tipp von Anja Throm: Beim Backen der Tarte entsteht ein leckerer Sirup, der wunderbar mit Wasser oder Sekt gemischt schmeckt. Für die Tarte habe ich einen selbstgemachten Himbeersirup verwendet. Einfach nach dem Backen den Sirup auffangen und genießen.

Himbeersirup

500 g frische Himbeeren
750 g Zucker
1 Zitrone
etwas Kardamom (gerieben oder ganz)
250 ml Wasser

Das Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Gelegentlich umrühren. Hat sich der Zucker aufgelöst, den Topf von der Herdplatte nehmen und etwas auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Himbeeren in einer Schüssel zerdrücken und anschließend in das Zucker-Wasser-Gemisch rühren. Jetzt noch das Kardamompulver hinzufügen.

Den Sirup einen Tag stehen lassen, damit die Himbeeren gut ziehen können. Am nächsten Tag durch ein Sieb oder Passiertuch laufen lassen. Dann den Sirup wieder in einen Topf geben und den Saft einer Zitrone hinzufügen. Das Ganze noch mal aufkochen lassen und noch heiß in sterile Gläser oder Flaschen füllen, Deckel sofort verschließen und für zehn Minuten auf den Kopf stellen.

Ist der Sirup ausgekühlt, serviert man ihn am besten im Verhältnis 1:6 mit eiskaltem Wasser. Schmeckt aber auch lecker im Aperitif oder zum Dessert.

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