Kleine Pfalzweinprobe der Weinbruderschaft

Unser neues Weinpaket heißt diesmal „Kleine Pfalzweinprobe der Weinbruderschaft“. Die Qualität ist hoch und die Bandbreite groß: Sie reicht von einem prickelnden Sekt über die Rebsorten Chardonnay, Riesling, Sauvignon blanc und Weißburgunder bis zum Spätburgunder.


Geschmackvoller "Ersatz"

Neues VielPfalz-Weinpaket als „Ersatz“ für eine Kultveranstaltung der Weinbruderschaft der Pfalz

Es sind sage und schreibe 21 Weine und Sekte, die ausgeschenkt werden. Der Termin ist im wahrsten Sinne des Wortes Kult. Seit über 50 Jahren hat Anfang Oktober die „Große Pfalzweinprobe“ der Weinbruderschaft magnetische Anziehungskraft. Im Saalbau in Neustadt an der Weinstraße sind jedes Mal weit über 1000 Besucherinnen und Besucher mit von der Partie, wenn die guten Tropfen aus der Pfalz – immer unter einem besonderen Motto – besprochen und verkostet werden. Anno 2020 sorgt Corona bei den Weinfreunden für einen „weißen Fleck“ im Kalender. Die Weinbruderschaft der Pfalz und VielPfalz werden diese Lücke schließen – ein Stückchen zumindest.

Unser neues Weinpaket – zusammen mit Ordensmeister Oliver Stiess (Foto unten) geschnürt – heißt diesmal aus gegebenem Anlass „Kleine Pfalzweinprobe der Weinbruderschaft“. Sechs Weingüter von der Südpfalz über die Mittelhaardt bis ins Zellertal, dem i-Tüpfelchen der Pfalz, sind mit von der Partie. „Fast alle, die mitmachen, sind der Weinbruderschaft eng verbunden“, sagt Stiess. Die Gemeinschaft, die für regionales Engagement steht, will die Balance zwischen Tradition und Innovation halten. Stiess betont, dass die Weinbruderschaft Weininformation, gelebte Weinkultur und Weinerlebnis biete. Die Große Pfalzweinprobe sorge immer für besondere Aufmerksamkeit. Deshalb sei es schön, dass – Corona zum Trotz – ein „kleiner Ausweg“ gefunden worden sei.

Infos zur Weinbruderschaft der Pfalz

Fotos: VielPfalz, Kai Mehn


Oliver Stiess, Foto: Weinbruderschaft

Fünf Weine und ein Sekt

Edesheim - Weingut Sektgut A. Diehl
2019 Sauvignon blanc

Landau-Nussdorf - Weingut Villa Hochdörffer
2017 Chardonnay trocken Godramsteiner Münzberg 

Neustadt-Gimmeldingen - Weingut Estelmann
2018 Weisser Burgunder Spätlese trocken Gimmeldinger Meerspinne

Neustadt-Mussbach - Weingut Schäfer
2018 Limit Riesling trocken Haardter Herzog

Niefernheim // Weingut Bremer
2017 Zellertaler Pinot Noir trocken

Siebeldingen - Wein- und Sektgut Wilhelmshof
2016 Weißer Burgunder Sekt b.A. brut Siebeldinger Königsgarten

Alle Weine und der Sekt: 0,75 Liter

Weinbeschreibungen und Bestellung

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Die Weingüter

Weingut Sektgut A. Diehl: Klare Linie – echte Typen

Entdecken, erkennen, erleben: Die Familie Diehl verfolgt bei ihren Weinen eine klare Linie vom Anbau über die Produktion bis zum Verkauf. So wird die Vielfalt der Rebsorten, eines der Markenzeichen der Südpfalz, von Andreas Diehl in den Weinen geradlinig und unverfälscht umgesetzt. Echte Typen sind die authentischen und ausdrucksstarken Weine, die durch und durch sortentypische, ausgeprägte Aromen zeigen. Akribische Arbeiten im Weinberg und schonende Verarbeitung des Leseguts sind die Vor- aussetzung dafür. Im historischen Anwesen von 1821 ist deshalb extra ein neues modernes Presshaus mit idealen Arbeitsbedingungen entstanden. Erleben kann man Weine, handgerüttelte Sekte und Destillate bei Tastings oder in Workshops im modernen Seminarhaus, bei Kundenevents im Gutshof und beim Einkauf in der stylischen Weinlounge.

(Foto: Weingut Diehl)

Weingut Sektgut Destillerie A. Diehl, Eisenbahnstraße 3a, 67483 Edesheim
Tel. 06323 938930, www.diehl-wein.de

Weingut Villa Hochdörffer: Die Burgunder-Liebe

„Das Alte bewahren, das Neue erfahren“ heißt die Devise im Weingut Villa Hochdörffer. So bilden Tradition und Fortschritt die Säulen im Familienweingut mit rund 45 Hektar Fläche. Die Familie legt dabei den Fokus klar auf ihre große Liebe, die Burgunderrebsorten, die in den sanften Hügeln der Südpfalz ideal gedeihen. Aber auch fein-mineralische Rieslinge haben im Weingut eine große Bedeutung. Andererseits widmet sie sich seit den frühen 1990er Jahren dem Anbau internationaler Rebsorten wie aromatischen Sauvignon Blancs oder gehaltvollen Syrahs. David Hochdörffer, der zu den 20 Nachwuchswinzern der „Jungen Pfalz“ zählt, die 2020/2021 das Anbaugebiet repräsentieren, baut fruchtbetonte Weine mit dichter Struktur, Aromenfülle und typischem Rebsorten-Charakter aus. Zum Weingut gehört auch ein Gästehaus, das idyllisch in den Weinbergen liegt.

(Foto: Weingut Villa Hochdörffer)

Weingut Villa Hochdörffer, Lindenbergstraße 79, 76829 Landau-Nußdorf
Tel. 06341 649630, www.weingut-villa.de

Weingut Estelmann: Terroir-orientierter Weinstil

Seit 2019 drückt Felix Estelmann im Familienweingut den Weinen seinen Stempel auf. Der junge Kellermeister, der in Kürze sein Studium Weinbau und Oenologie in Geisenheim abschließt, forciert den natürlichen Ausbau, um „alles aus den Lagen rauszukitzeln“. Im Vordergrund steht eine Terroir-orientierte Arbeit mit Blick auf einen individuellen Weinstil des breiten Rebsorten-Sortiments mit einem Schwerpunkt auf Riesling. Die Premium-Linie wird komplett handgelesen und das Lesegut belässt er so, „wie es reinkommt“, bevor es spontan vergoren wird. Der Junior, den Vater Karl im Außenbereich und Mutter Stefanie im Verkauf unterstützen, setzt – wie schon der Opa – auf naturnahe Bewirtschaftung, die nun auf biologisch umgestellt wird. Ein Gästehaus mit Ferienwohnungen und ein verpachtetes Restaurant gehören zum Weingut dazu.

(Foto: Weingut Estelmann) 

Weingut Estelmann, Kurpfalzstraße 76, 67435 Neustadt-Gimmeldingen
Tel. 06321 6173, www.weingut-estelmann.de

Weingut Schäfer: Dreigleisiges Weinkonzept

Mit ihren Weinen operieren Junior Frank und sein Vater Axel dreigleisig: Da ist zum einen die Standard-Kollektion mit jungen, frischen Weinen. Und zum anderen die Premium-Linie „Limit“ mit Ausnahmegewächsen, die zu jedem Anlass neu ihre Extreme entdecken lassen. Ergänzt werden beide seit September 2019 durch die Rotweinkreation „Ovium“. Sie ist der Auftakt zu einer Reihe, die qualitativ das Bindeglied zwischen den beiden genannten Linien bildet. „Ovium“ stammt aus dem Lateinischen und steht für Schaf/Schafherde. Mit der Verbindung zum Nachnamen der Winzerfamilie soll verdeutlicht werden, wie mit den Weinen umgegangen wird: die Trauben werden gehütet wie die Schafe beim Schäfer. Die Kunden loben das „sagenhafte-Preis-Genuss-Verhältnis“. Beliebt ist auch der Gutsausschank, der von donnerstags bis sonntags öffnet.

(Foto: Weingut Schäfer)

Weingut Schäfer, Schießmauer 56, 67435 Neustadt-Mußbach
Tel. 06321 6447, www.weingutschaefer.com

 

Weingut Bremer: Unbeschwerte Auszeiten

„Klein-Burgund“ nennt Kellermeister Michael Acker das Zellertal auf Grund sehr ähnlicher Klima- und Bodenbedingungen. Diese Herkunft wird in den Aromen und Geschmäckern der Bremer-Weine eingefangen. Die Philosophie: Große Weine gestalten – mit feinfühliger kellerwirtschaftlicher Begleitung, mit dem Ausbau und vor allem mit viel Zeit für die Entwicklung der Primäraromen hin zu stabilen Fruchtnoten mit Alterungspotenzial. Die Weine sorgen so für unbeschwerte Auszeiten. Ganz besonders in der Weinbar und im Restaurant mit ambitionierter Gutsküche von Rebecca Bremer (donnerstags und freitags von 17.30 bis 24 Uhr, sonntags 11 bis 17 Uhr)). Im Weingut findet jeder seinen Lieblingsplatz: mit dem Glas Sekt auf der stimmungsvollen Terrasse, einem duftigen Rosé im Liegestuhl oder einem wunderbaren Riesling unter der alten Linde im Innenhof.

(Foto: Weingut Bremer)

Weingut Bremer, Brückenstraße 2, 67308 Niefernheim
Tel. 06355 8639166, www.weingutbremer.de

 

Wein- und Sektgut Wilhelmshof: Hochdekoriert und nachhaltig

Was im schon 300 Jahre alten Weingut beim Senior-Chef mit 52 Flaschen – also eine für jedes Wochenende – begann, ist heute das absolute Aushängeschild: Sekt. So hat gerade eine internationale Fachjury des Deutschen Weininstituts den Wilhelmshof für den „Besten deutschen Rosé-Sekt“ ausgezeichnet. Dies reiht sich hinter vielen Titeln ein: unter anderem sechsmal „Bester deutscher Sekterzeuger“, mehrere Bundesehrenpreise für Sekt oder 2018 bei der Falstaff Sekt-Trophy die Auszeichnung als bester Blanc de Noirs brut. Der Familienbetrieb mit Barbara Roth und Thorsten Ochocki an der Spitze ist zudem auch bei Weinen hochdekoriert. Über allem steht für sie der Nachhaltigkeitsgedanke, der schon Senior-Chef Herbert Roth wichtig war. Seit 2019 ist man als erstes und bisher einziges Weingut vom Deutschen Nachhaltigkeitskodex aufgenommen.

(Foto: DLG) 

Wein- und Sektgut Wilhelmshof, Queichstraße 1, 76833 Siebeldingen
Tel. 06345 919147, www.wilhelmshof.de

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