Die Mandelblüte in der Pfalz 2021

Die Mandelblüte im Frühjahr gehört zur Pfalz wie der Wein und der Wald. Allerdings gehört zur Pfälzer Mandelblüte in diesem Jahr mehr denn je Anstand und Abstand seitens der Besucher. Ein Appell!


Aktueller Hinweis zur Pfälzer Mandelblüte

+++ Mandelblütenort Gimmeldingen an den Wochenenden gesperrt +++

In der Zeit der Mandelblüte (noch bis mindestens 18.04.2021) sind samstags und sonntags jeweils von 9 bis 18 Uhr, und an den sonstigen Freitagen von 11 bis 18 Uhr das Betreten und der Aufenthalt vieler Straßen und Flächen in Gimmeldingen zu tagestouristischen Zwecken untersagt.

Verstöße können mit bis zu 25.000 Euro Bußgeld geahndet werden. Einwohnerinnen und Einwohner von Neustadt an der Weinstraße sind vom Betretungs- und Aufenthaltsverbot ausgenommen.

Weitere Gemeinden entlang des Mandelblütenpfades überlegen mit einem Aufenthaltsverbot nachzuziehen.

Freude und Sorge in einem: Die Mandelblüte sorgt für frühlingshafte Farbtupfer. Schwarzsehen muss man jedoch leider, was die Unvernunft mancher Menschen angeht, die sich selbst über das Betretungsverbot hinwegsetzen.

Für uns alle, die wir angesichts der Einschränkungen ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, erscheint dies wie Hohn. Unser Appell:

1. Liebe Pfalz-Freunde, bleibt vernünftig und genießt die Natur mit Abstand und vor allem Anstand. Der Mandelpfad ist mehr als 100 Kilometer lang. Es müssen sich nicht alle an einem Fleck die Blüten betrachten.

2. Unterstützt die Betriebe der Pfalz, in dem ihr euch die Mandelblüte in Genussform nach Hause bestellt. Eine Übersicht der Pfälzer Mandelprodukte, finden Sie HIER.

Der Pfälzer Mandelpfad

Der Mandelpfad erstreckt sich auf eine Gesamtlänge von 100 Kilometern. Nördlicher Ausgangspunkt ist das Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim und südlicher Ausgangspunkt ist das Deutsche Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Dazwiscen sind immer wieder Rundwege ausgeschildert.

Zwischen Ende Februar und Anfang April stehen je nach Ortschaft schon oder noch vereinzelt Bäume in Blüte. „Dadurch, dass in der Pfalz verschiedene Mandelsorten gepflanzt wurden, ist es überhaupt möglich, dass sich die Blüte der Bäume auf einen so langen Zeitraum erstreckt. Es ist durchaus üblich, dass ein Ort schon ganz toll blüht, wie es im Pfälzer Jargon heißt, und zwei Orte weiter sind die Knospen noch zu“, sagt Sarah Bitz, Geschäftsführerin des Vereins Deutsche Weinstraße/Mittelhaardt.

Zahlenmäßig den größten Anteil der Pfälzer Mandelbaumpopulation machen mit Abstand Ziermandeln aus. Tausende Ziermandeln – häufig die Bittermandelsorte Perle der Weinstraße, vereinzelt auch die Dürkheimer Prachtmandel – säumen den Pfälzer Mandelpfad.

VielPfalz mit Schwerpunkt Mandeln

Text: ayß

Fotos: Melanie Hubach/Dominik Ketz, Bildarchiv Südliche Weinstrasse e.V

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