Pfalz persönlich – vom Barista bis zur Jägerin

Eine Schlossmanagerin, ein Stadionsprecher, eine Supperclubberin, ein Barista und eine Organisatorin von kulinarischen Stadtführungen sind im aktuellen „Pfalz persönlich" die Menschen, die für Genuss in der Region stehen.


Ulrike Dittrich, Schlossmanagerin und Jägerin

 

„Daran sieht man sich nicht satt“, sagt Ulrike Dittrich und meint damit die atemberaubende Aussicht auf die Weinberge, auf Neustadt an der Weinstraße und die Ausläufer des Pfälzerwaldes. Aber auch ihren außergewöhnlichen Arbeitsplatz in einer Stätte Europäischen Kulturerbes: das Hambacher Schloss. Die Geschäftsführerin der Stiftung Hambacher Schloss lebt seit gut sieben Jahren in der Pfalz. Genuss in der Region – sofort fallen Dittrich die vielfältigen Kulturangebote ein. Und: „Ich liebe es, mit meinem Weimaraner durch den Pfälzerwald zu streifen, die Natur zu erleben sowie jagdliches Brauchtum zu leben.“ Die Pfalz stehe für sie zudem für gutes Essen. Dazu gehören für Dittrich heimische Produkte. „Gerne auch Fleisch, vor allem Wild, am liebsten selbst erlegt.“

Text: utg | Foto: utg | Kontakt: www.hambacher-schloss.de

Ingrid Graf, Organisatorin von kulinarischen Stadtführungen

Ingrid Graf organisiert seit etwa zehn Jahren die kulinarische Stadtführung in Speyer. Schon immer ist die Gastronomie-Fachfrau ein kulinarischer Tausendsassa. Sie organisiert, sie kocht, sie serviert, sie dekoriert, sie leitet. Angetrieben wird sie dabei von dem Wunsch, für ihre Gäste immer etwas „Gescheites“ zu bieten. Grafs Pfälzer Lieblinge sind der Pfälzerwald und der Rhein: „Ich brauche den Rhein. Jeden Tag fahre ich mit dem Fahrrad hin und schaue, ob er noch fließt“, erzählt sie mit einem herzhaften Lachen. Seit 1972 lebt die Ex-Odenwälderin in Speyer. Bei den kulinarischen Rundgängen werden historische Erzählungen mit einem 3-Gang-Menü in verschiedenen Speyerer Restaurants kombiniert.

Text: ayß | Foto: Graf/frei | Kontakt: www.kulinarisch-entdecken.de

Udo Scholz, Stadionsprecher und Gastronom

 Er ist mit 78 Jahren noch ein Hans Dampf in allen Gassen. Udo Scholz ist multiaktiv. Als Stadionsprecher quasi die Stimme der Mannheimer Adler. Er ist Gastronom in Friedelsheim, dort im Gemeinderat tätig. Und er arbeitete einst als Manager in der Musikbranche. Vor vielen Jahren hat es den gebürtigen Nordrhein-Westfalen beruflich in die Pfalz verschlagen. Er ist geblieben und bekennt: „Ich fühle mich als echter Kurpfälzer, hier ist meine Heimat.“ Von 1973 bis 1996 war Scholz Stadionsprecher beim 1. FC Kaiserslautern, initiierte die Hymne „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ und wechselte danach die Sportart. Er ging in gleicher Funktion zum Eishockey nach Mannheim. Bei den Adlern engagiert sich Scholz zudem mit verschiedenen Projekten für kranke und bedürftige Kinder sowie für Sportler mit Behinderungen.

Text: Hörskens | Foto: Hörskens | | Kontakt: www.weinstube-haardtblick.de

Savas Yas, Qualitätsbeauftragter für Kaffee bei Bäcker Görtz

 Vielleicht nicht immer mit Namen, aber vom Sehen kennt man den Ludwigshafener. Er ist der Kaffee-Mann bei Bäcker Görtz. Als Qualitätsbeauftragter ist der technikaffine Barista seit fast zehn Jahren für alles rund um den Kaffee in der Bäckerei mit ihren rund 140 Filialen verantwortlich. Ein neuer Vollautomat muss gekauft, das Milchaufschäumen mit Verkäufern trainiert oder die Mischung für die Kaffee-Hausmarke „Röststoff“ getestet werden – Yas ist stets vor Ort. Die Region kennt der 41-Jährige, der 1997 aus Antalya hierher gezogen ist, daher gut. Auch weil Yas zuvor als selbstständiger Kaufmann oft durch die Pfälzer Dörfer gefahren ist, um das beste Gemüse, Obst und guten Wein für sein Geschäft zu finden. Sein weiteres Pfalz-Plus: Mit seiner Frau und deren Familie, gebürtige Vorderpfälzer, hat Yas echte Pfalzkenner an seiner Seite.

Text: utg | Foto: Osman Kadero/frei | Kontakt: www.baeckergoertz.de

Sarah Schäfer, Supperclubberin

Menschen und ihren Leidenschaften eine Plattform bieten, das liegt Sarah Schäfer am Herzen. Dabei legt sich die Ludwigshafenerin nicht fest, ob es um sportliches Auspowern oder um entspanntes Dinieren geht. Für die einen hat Schäfer Hoppster mitgegründet, worüber flexibles Trainieren im Netzwerk aus inhabergeführten Fitnessstudios möglich ist. Gleichgesinnte Genießer dagegen bringt die 30-jährige Pfälzerin mit ihren Supperclubs an einen Tisch. Ein geheimer Ort, ein besonderes Menü, nette Leute und eine ungezwungene Atmosphäre – das sind die Bausteine für diese Veranstaltungen. „Klar bieten sich in der Pfalz Abende mit Weinbezug an. Spannender sind aber oft die Themen und Orte, die nicht so naheliegen“, sagt Schäfer. Sie könnte sich Kulinarik im Wald vorstellen. „Wo genau, das wird nicht verraten.“

Text: utg | Foto: Ute Günther | Kontakt: www.mehrgutezeit.de/supperclubswww.hoppster.net

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